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Jahreshauptversammlung am 20.04.2018

 

Am 20.04.2018 hatten wir Jahreshauptversammlung. Es waren von aktuell 37 Mitgliedern 6 Personen anwesend. Somit waren wir für die Wahl der Vorstandsposten 1. und 2. Vorsitz sowie Schriftführerin nur knapp beschlussfähig. Wir verabschieden schweren Herzens Swanhild Priestley, unser Zugpferd seit Gründung des Vereins, als 1. Vorsitzende aus unserem Vorstand. Auch Anna Szilinski kann ihren Posten als 2. Vorsitzende nicht mehr ausführen und gibt diesen für unsere neu gewählte 2. Vorsitzende Madlen Missal frei. Wir begrüßen sie herzlich als führendes Vorstandsmitglied und werden sie tatkräftig in ihrem Amt unterstützen. Zur Freude aller bleibt uns Nicole Bossen als Schriftführerin erhalten. Aufgrund dessen, dass Madlen Missal nun Vorstandmitglied ist, wurde auch der Posten der 1. Kassenprüferin mit Birgit Fox neu gewählt.

Der 1. Vorsitz konnte in der JHV aufgrund von Bewerbermangel für dieses Amt nicht gewählt werden und wurde vertagt. Der Verein bleibt weiterhin handlungsfähig, allerdings ist der unvollständige Vorstand nicht mehr beschlussfähig und Abstimmungen sind im Zweifelsfall nicht gültig. Wir freuen uns über motivierte und engagierte Mitglieder, die bereit wären den Posten des 1. Vorsitz zu übernehmen.


Zusammenfassung vom 1. Infoforum Zukunft Therapie in SH

 

Am 03.03.2018 durften wir 70 Interessierte Teilnehmer und wirklich tolle Referenten zum ersten Infoforum Zukunft Therapie willkommen heißen. Es wurden uns wirklich sehr spannende und leider auch niederschmetternde Vorträge präsentiert. Eine detaillierte Zusammenfassung und einge Vorträge in einer Videozusammenfassung könnt ihr euch hier herrunterladen. Wir freuen uns besonders, wenn ihr unser Vorhaben mit der Unterzeichnung der Zweiten Kieler Erklärung unterstützt. Die Daten werden ausschließlich im Sinne der Erklärung verwendet und zu keinen anderen Zwecken. Vielen Dank!

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Zusammenfassung Inforum Zukunft Therapie
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Flucht aus dem Therapieberuf
Vortrag Daniela Hoffmann-Kruse.pdf
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Heilmittelwirtschaftsbericht 2017
Vortrag Ralf Buchner.pdf
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Die "kleine Kammer"
1. Vortrag Swanhild Priestley.pdf
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Schleswig-Holsteins Meilensteine
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Schulgeldfreie Ausbildung ist die beste Medizin gegen Fachkräftemangel
Vortrag Birte Pauls SPD.pdf
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"Beispielhafte Pflege"- Pflegeberufekammer
Vortrag Frank Vilsmeier.pdf
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Initiative auf Bundesebene
Vortrag AG Bundestherapeutenkammer.pdf
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Therapie Talk Kalender
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2. Kieler Erklärung
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Tabelle Zweite Kieler Erklärung
Tabelle zur Kieler Erklärung vom 3.3.201
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Bericht vom 3. Therapie Talk Neumünster und Umgebung

 

Liebe Therapie Talker aus dem Raum NMS,

 

es hat mich sehr gefreut am 06.02.18 wieder drei neue Gesichter kennenzulernen. Was besonders schön ist, dass bis auf die Podos und Masseure alle Therapeutengruppen beim TherapieTalk vertreten sind.

Das Motto unseres 3. TherapieTalk war Wünsche für eine zukunftsfähige Berufsentwicklung! „Wie müsste sich der Therapeutenberuf entwickeln, damit es in Zukunft möglich ist, erfolgreich und in Ruhe Therapieren zu können?“ Folgendes haben wir zusammengetragen:

  • Nachwuchsförderung--> durch Schulgeldfreiheit und verbesserte Berufsaussichten wie der Verdienst
  • Mehr materielle und fachliche Wertschätzung
  • größtmögliche Freiheit/Selbstbestimmtheit mit der „nötige“ Kontrolle von Qualität
  • Überarbeitung/Modernisierung der Ausbildungs- und Berufsordnungà qualitative Standards für Schulen, Integration z.B. der Lymphdrainage sowie Streichung überflüssiger Lehrfächer
  • Abschaffung der Zertifikatsflut und Abrechnungspositionen

Zum Thema Schulgeldfreiheit habe ich Neuigkeiten aus der Landespolitik vorgetragen. Nach vielen Gesprächen zwischen IGThera SH e.V. und der SPD Politikerin Birte Pauls hat diese auf der Landtagssitzung am 24.01.2018 einen Antrag „Ausbildung in den Gesundheitsfachberufen schulgeldfrei gestalten“ vorgelegt. Die Landesregierung sowie SSW und SPD sind sich einig, dass dringender Handlungsbedarf im Bereich der Ausbildung der Gesundheitsfachberufe besteht. Das zahlen von Schulgeld ist nicht tragbar, insbesondere bei dem steigenden Bedarf an Nachwuchskräften. Diese sind für die zukünftige Gesundheitsversorgung essentiell. Um die Ausbildung der Gesundheitsfachberufe attraktiver zu gestalten muss eine Lösung gefunden werden. Gesundheitsminister Heiner Garg präsentierte vier Möglichkeiten, um die Schulgeldfreiheit zu erlangen.

  1. Gesetzt zur Privatschulförderung durch das Land SH
  2. A) Erlass von Förderrichtlinien durch das Land, welche sich nach der Kassenlage richten

B) Förderung mittels Umlageverfahren

  1. Voll Akademisierung
  2. Überführung der Ausbildung ins Duale System

Lösung 2A hält er für weniger schön, da aufgrund der Abhängigkeit von der Kassenlage keine konstante Förderung gewährleistet ist. Für ihn scheint die beste Lösung 2B. Darüber, welcher Lösungsweg letztendlich der richtige ist, wird sich im Sozialausschuss des Landtages beraten. Laut Frau Katja Rathje Hoffmann (CDU) haben die CDU und SPD auf Bundesebene im Rahmen der Sondierungsgespräche über die Ziele der Schulgeldfreiheit und Abstrebung einer Ausbildungsvergütung debattiert. Der Bund soll bereits Fördermittel zugesagt haben.

Registriert euch auch im Therapeutenregister auf www.igthera-sh.de, damit euch zukünftig auch wichtige und interessante Informationen zu Veranstaltungen zugeschickt werden können.

Wir vom Verein IGThera-SH e.V. freuen uns natürlich auch über jegliche Unterstützung z.B. durch eine Mitgliedschaft in unserem Verein. An welchen Tagen wir uns treffen, findet ihr unter Termine auf www.igthera-sh.de.

Der nächste TherapieTalk findet nach einer etwas längeren Pause am 08.05.2018 wieder um 19.30 Uhr im Südbahnhof statt.

 

Ines Wagner


Pressemitteilung

 

Schleswig-Holsteins Heilmittelversorgung in Gefahr!

 

Alarmierende Erkenntnisse vom Therapie Talk Raum Rendsburg

Im Spätsommer 2017 kommt die Leiterin einer Pflegeeinrichtung für schwer psychisch kranke Menschen auf mich zu. Sie fragt mich, was sie tun solle, ob ich ihr helfen könne. Einer der ihr anvertrauten Klienten ist schwer gestürzt und hat mehrfache Knochenbrüche. Er ist jetzt ans Bett gefesselt und braucht dringend Physiotherapie, damit er nicht ein bettlägeriger Pflegefall wird. Aber keine der Kropper Praxen hat Kapazitäten frei für diesen Notfall.

Der Pflegekraft, die auch schon bei den Kassen nachgefragt hatte, konnte ich leider nicht weiterhelfen. Sie telefonierte erneut mit allen Praxen der näheren Umgebung und hatte dann zum Glück doch noch Glück.

Was soll jedoch ein meist älterer und schwer kranker Mensch machen, der nicht durch eine so tatkräftige Person unterstützt wird???

Der oben geschilderte Fall ist leider kein Einzelfall mehr. In letzter Zeit häufen sich Anfragen von Patienten, die keinen Therapeuten mehr finden, der zu ihnen nach Hause kommt. Praxen erhalten für Haus- oder Heimbesuche lediglich eine Aufwandpauschale inklusive Kilometergeld von zurzeit ca. 6,50 € für Heime und ca. 12,00 € für Hausbesuche. Der zusätzliche Zeitaufwand und die zusätzlichen Kosten können hiermit keinesfalls gedeckt werden.

Selbst mobile Menschen, die z.B. nach einer Operation dringend behandelt werden müssen, können ihre Therapie selten innerhalb der von den Kassen vorgeschriebenen 14 Tage Frist beginnen. Für die Genesung des Patienten ist es fatal, denn Heilungsprozesse können nur mit Verzögerung begonnen werden und dauern deshalb oft viel länger, wenn sie denn überhaupt noch erfolgreich sind.

Der Therapie Talk - eine Initiative der Interessengemeinschaft Therapeuten Schleswig-Holstein e.V. geht nun in die Offensive:

Alle Patienten, die nicht oder nur mit zu viel Wartezeit versorgt werden können, sollten direkt zu dem zuständigen Bürgerbeauftragten des Landes Schleswig-Holstein, Herrn Nowak, Kontakt aufnehmen.

Dieser hat pragmatische Hilfe versprochen. Es ist sehr wichtig, dass sich alle betroffenen Patienten bei Herrn Nowak melden und sich in der Liste der teilnehmenden Praxis eintragen, damit die Initiative gegenüber der Politik und den Krankenkassen Fakten und Zahlen in die Hand bekommt.

Denn: nur wenn der Fachkräfteschwund gestoppt wird, kann die Versorgung der Patienten verbessert werden. Die Ursachen für den Fachkräftemangel sind bekannt, Lösungsmöglichkeiten auch -  allein die Notwendigkeit sofortigen Handelns wird vielerorts noch nicht gesehen..

Swanhild Priestley

Physiotherapeutin, Osteopathin und Heilpraktikerin

Vorsitzende IGThera-SH e.V. , Gründungsmitglied AG Bundestherapeutenkammer,

Leiterin Therapie Talk Raum Rendsburg

 

Kontakt

 

Swanhild Priestley

info@igthera-sh.de

Telefon 0174 6946847

 

Christian Nowak, Referent Schleswig-Holsteinischer Landtag

Büro der Beauftragten für soziale Angelegenheiten des Landes Schleswig-Holstein

 

Karolinenweg 1, 24105 Kiel

Telefon  0431 988-1234

Telefax   0431 988-1239

E-Mail     Christian.Nowak@landtag.ltsh.de

 www.buergerbeauftragte-sh.de

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Unterschriftenliste Patienten ohne Versorgung
7 Unterschriftenliste.pdf
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Patienteninformation Versorgungsnotstand
5 Patienteninformation Versorgungsnotsta
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IGThera-SH e.V. verhilft Schleswig-Holsteins Therapeuten zur Schulgeldfreiheit – Großartiger Einsatz von Birte Pauls SPD für alle Gesundheitsberufe

 

Dank des unermüdlichen Einsatzes der Interessebgemeinschaft Therapeuten Schleswig-Holstein ( IGThera-SH e.V. ) unter ihrer derzeitigen Vorsitzenden Swanhild Priestley konnte Frau Birte Pauls (SPD) davon überzeugt werden, dass es für Verbesserungen der Rahmenbedingungen in den Therapieberufen allerhöchste Zeit ist. Ihr Antrag „Ausbildung in den Gesundheitsfachberufen schulgeldfrei gestalten“ feierte deswegen auch im Kieler Landtag einen großartigen Durchmarsch durch alle Parteien!

 

Birte Pauls hat viele Probleme des Therapeutenberufes in ihrer Rede aufgezeigt und dem Antrag deutlichen Nachdruck verliehen, so dass er unverzüglich in den Ausschuss zur Verhandlung kommt. Alle Parteien des Landtages haben sich für eine Schulgeldfreiheit ausgesprochen und sind sich des Fachkräftemangel in in den therapeutischen Berufen sehr bewusst. Dieser ist unverzüglich zu bekämpfen. Frau Katja Rathje- Hoffmann (CDU) hat es noch mal deutlich gemacht, dass in erster Linie sogenannte Frauenberufe betroffen sind. Das ist für sie, auch als Gleichstellungsbeauftragte, ein unhaltbarer Zustand. Der SSW- Abgeordnete Flemming Meyer machte klar, dass es im Sauerland schon keine Gebühren mehr gibt. Sollte Schleswig-Holstein seine Gebühren nicht abschaffen, werden die jungen Leute in andere Bundesländer abwandern. Frau Dr. Marret Bohn verdeutlichte noch mal, dass keine Zeit verstreichen darf. Alle Parteien wollen, dass die Ausbildung der Heilmittelerbringer kostenlos wird. Es ist im Ausschuss nur noch zu klären wie es finanziert wird. Frau Pauls gab dazu noch den Hinweis: "Wir haben Geld genug. Das ist keine Ausrede für politisches Nichtstun."

 

Damit ist ein erster Meilenstein der Politik für eine bessere Zukunft der Therapeuten in Schleswig-Holstein gesetzt!

 

siehe: 24.01.2018 http://www.landtag.ltsh.de/aktuell/mediathek/

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