Das bewegt ...

Swanhild Priestley

Wirklichkeit wird Realität:

Mein Traum ist es, dass die Gleichstellung von Ärzten und Therapeuten, die in den Augen vieler Patienten und auch einiger Ärzte schon lange Wirklichkeit ist, sobald wie möglich offiziell mit allen Konsequenzen anerkannt und umgesetzt wird.

Die Gleichstellung ist Wirklichkeit, da die Therapeuten auf ihrem Gebiet mehr Fachwissen und Können haben, als der verordnende Arzt oder Facharzt.

Die Patienten schätzen die Fähigkeiten der Therapeuten nicht nur in der Behandlung sondern auch in der Diagnostik und in der Empfehlung des passenden Heilmittels.

Viele Ärzte schätzen die Fähigkeiten der Therapeuten. Sie erkennen ihn als Partner in der Behandlung des Patienten an und akzeptieren die Empfehlungen des Therapeuten.

Die Ärzte an der Basis sind mit der Verordnungshoheit und dem eingrenzenden Budget belastet und oft überfordert. Könnte der Arzt einfach zum Physiotherapeuten überweisen wie zu einem Facharzt, dann würde man sich sehr viel Bürokratie und Heilungsumwege für den Patienten sparen.

Die Gleichstellung würde für die Therapeuten bedeuten, dass sie die gleichen Ansprüche auf Honorare stellen könnten wie die Ärzte. Nur so kann man tatsächlich für eine deutlich bessere Vergütung argumentieren. Bleiben wir von der Verordnung des Arztes abhängige Heilmittelerbringer, kann sich deutlich nichts ändern, da wir als den Ärzten untergeordnet auch nur ein untergeordnetes Honorar erwarten können.

Ich bin daher der Meinung, dass der IGPT-SH e.V. die Gleichstellung und den damit verbundenen Direktzugang als Fernziel im Auge haben muss! Die Wirklichkeit muss Realität werden!!

Dies wird in der Tat ein langer steiniger Weg werden, der um Etappenziele wie z.B. Verkammerung aller Therapeuten, Sitz im G-BA und Neufassung der Heilmittelrichtlinien nicht herumkommt. Mit langem Atem, Liebe für den Beruf und Zusammenhalt wird uns dies gelingen!!  


Anna Szilinski

Die aktuelle Berufssituation zeichnet sich durch eine Fremdbestimmung aus. Darunter leidet nicht nur die Qualität des Therapieerfolges, sondern auch die Menschlichkeit der Therapie. Veränderungen des jetzigen Systems sollten den Menschen, egal ob Patient, Klient oder Kunde, in den Mittelpunkt setzen.

Veränderungen erreichen wir durch eine gute interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie einer starken Stimme. Wir Therapeuten müssen den Beruf zukünftig selber gestalten und weiterentwickeln.


Nicole Bossen

Mein Name ist Nicole Bossen und ich bin seit 2008 angestellte Physiotherapeutin.

Einerseits bin ich sehr, sehr gerne Physiotherapeutin, einfach weil es ein toller Beruf ist! Andererseits erachte ich die Arbeitsumstände wie z.B. die kurzen Behandlungszeiten als sehr bedenklich. Damit sich in dieser Hinsicht hoffentlich etwas verändert, engagiere ich mich in der IGPT-SH.


Gitta Rilana Plambeck

Ich bin seit 2008 Physiotherapeutin und liebe die Arbeit mit meinen Patienten. Der IGPT-SH e.V. bin ich beigetreten, um zu erreichen, dass die Beschwerden beziehungsweise Ziele jedes einzelnen Patienten die Therapieform, -Frequenz und -Dauer bestimmen, statt des Budgets des überweisenden Arztes in Kombination mit pauschalisierten Richtlinien.

Die Anerkennung, die ich von meinen Patienten bekomme, wünsche ich mir auch von den Krankenkassen, indem sie uns Therapeuten mehr Rechte einräumen, die Bürokratie auf Relevantes beschränken und uns eine Vergütung zahlen, die unser Qualifikation angemessen ist.


Sven Wehde

Ich mag den Beruf sehr, es gibt kaum einen anderen Beruf, in dem man so intensiv mit Menschen arbeitet und sie auf dem Weg zur Genesung begleiten kann. Allerdings ist die Situation der Physiotherapeuten erschreckend, zu kurze Behandlungszeiten, ein unangemessen kleines Gehalt,

keine Wertschätzung unserer Arbeit seitens der Krankenkassen, ..., man könnte noch viele weitere Kritikpunkte aufzählen.

Doch statt immer nur zu jammern, was die meisten Physios häufig tun, sollte man versuchen aktiv etwas an der Situation zu ändern. Das ist der Grund, warum ich der IGPT-SH beigetreten bin. Ich möchte etwas ändern und vor allem auch andere Physios dazu bewegen, erste Schritte auf diesem langen Weg zu gehen!


Thomas Davids

Ich frage mich schon seit langem, warum der Beruf des Physiotherapeuten so stark fremdbestimmt wird und warum wir Arbeiten verrichten müssen für die wir nicht angemessen bezahlt werden ( z. B. einen fachlich fundierten Therapiebericht eines Patienten für den Wert einer Briefmarke schreiben müssen ). Ich bin seit über 20 Jahren Mitglied eines Berufsverbandes und in dieser Zeit hat sich nicht

viel verändert. Die Arbeitsbedingungen werden immer mehr eingeschränkt und die Bezahlung wird nicht spürbar besser.

Die Bildung EINER starken Gemeinschaft liegt mir am Herzen, die ihre Interessen wirkungsvoll einbringen kann. Ein wichtiger Schritt, der auch keine Zukunftsvision sein darf, wäre möglichst schnell die bestehenden Berufsverbände an einen Tisch zu bekommen, um alte Meinungsverschiedenheiten und Missverständnisse beizulegen. Gemeinsam stark vorgehen um eine reelle Chance zu haben etwas zu bewegen!


Stephanie Wenzel

Mein Ziel für die Zukunft der Physiotherapie in Deutschland ist eine qualitativ hochwertige und bundesweit einheitliche Ausbildung, die uns befähigt den Patientinnen und Patienten eine bestmögliche Versorgung zukommen zu lassen. Außerdem wünsche ich mir eine angemessene Gehaltsgrundlage von der aus sorgenfreier agiert werden kann und die auch dem gesellschaftlichen Stellenwert unserer Profession gerecht wird.

Meine persönliche Motivation für das Engagement in der IGPT-SH ist die Liebe zu meinem Beruf und der Wunsch diesen voranzutreiben.


Ines Wagner

In der recht kurzen Zeit (4 Jahre) meiner Berufstätigkeit habe ich bereits öfter überlegt, wie ich mich beruflich verändern kann, um meine finanzielle Situation zu verbessern. Ich liebe meinen Beruf und möchte auch, dass es so bleibt. Ich bin es leid zu nörgeln und möchte mit dem IGPT-SH endlich Taten sprechen lassen. Ich bin dem IGPT-SH beigetreten, um mich und den Beruf der Physiotherapie aktiv weiterzuentwickeln. Zu so einem Entwicklungsprozess gehören nicht nur Erfolge sondern auch Niederlagen, die uns auffordern unsere Ideen weiterzuentwickeln.

„Hinfallen ist keine Schande. Nur Liegenbleiben ist verachtenswert“.


Lydia Brietzke

Mein Name ist Lydia Brietzke. Ich bin seit 2001 Physiotherapeutin und liebe meinen Beruf, weil ich es unglaublich erfüllend finde, Menschen zu helfen.
Ich habe viele Reformen in unserem Beruf miterlebt und finde, dass wir Therapeuten aufstehen und uns wehren müssen, denn so wie die Dinge zur Zeit laufen, dürfen wir es nicht mehr akzeptieren! Wir Therapeuten sind nicht die Marionetten der Heilmittelrichtlinien, wir können uns selbst und eigenständig bewegen!

Ich nutze die Chance und gestalte jetzt mit diesem Verein unsere therapeutische Zukunft mit! Ich sehe hier große Möglichkeiten. Wir wollen Reformen erzielen, die endlich zu Gunsten der Therapeuten und unserer Patienten sind! Die Politik ist erreichbar, wir müssen es nur anpacken. Zusammen! Für unsere Zukunft, auch für unsere Kinder.


Manfred Bohnenberger

Mein Name ist Manfred Bohnenberger und steht für persönliches Engagement im Gesundheitswesen, insbesondere bei der Arbeit mit Patienten. Selbstverantwortlichkeit und der Wille, das Gelernte und die Erfahrung in 35 Jahren Selbständigkeit einzubringen, sind fester Bestandteil der Therapie in meiner Praxis. Ganzheitliche Betrachtungsweise und das Arbeiten nach Befund sind mir genauso wichtig, wie der Wille, das Wohlbefinden der Patienten als Herausforderung anzunehmen.

Unser Gewundheitssystem ist krank und deshalb müssen wir Therapeuten zusammenstehen und unsere Zukunft mitbestimmen. Damit die Heilmittel auch weiterhin allen Patienten zugänglich bleiben und sich unsere Situation im Gesundheitswesen verbessert, bin ich in diesen Verein eingetreten.

Gemeinsam sind wir unübersehbar.

Mach mit.