Ich engagiere mich ehrenamtlich für die Berufe der Heilmittelerbringer*innen, weil wir Therapeut*innen einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft und für jede*n einzelne*n Patient*in leisten. Als Therapeutin zu arbeiten bedeutet für mich, dass ich Menschen helfen kann und es nie langweilig wird, da man sein Wissen und seine persönlichen Kompetenzen stetig weiterentwickeln kann. Die Rahmenbedingungen wie z. B. Behandlungszeiten und Vergütung halte ich für bedenklich. Ich möchte mich aber nicht nur über die Probleme unserer Branche beschweren, sondern aktiv zu den Lösungen beitragen.
Weitere wichtige Meilensteine zur Weiterentwicklung unseres Berufsstandes sind unter anderem die Schulgeldbefreiung, der Direktzugang, die Akademisierung, die Qualitätssicherung und die Entbürokratisierung.
Horizonterweiterung und Neugierde brachten mich in die Berufspolitik. Schritt für Schritt bearbeiten wir berufspolitische relevante Themen und bringen Sie an die Öffentlichkeit und an die wirklich wichtigen Personen / Organisationen. Wir wiederlegen Sätze:“ Es bringt ja doch nichts,“ weil wir etwas verändern. Jetzt im richtigen Moment nutzen wir unsere Chance zur Veränderung. Die Weichen für eine neue Zukunft der therapeutischen Berufe werden gerade gestellt. Für mich genug Motivation weiterzumachen.....
Ich bin seit 2008 Physiotherapeutin und liebe die Arbeit mit meinen Patient*innen. Der IGThera-SH e.V. bin ich beigetreten, um zu erreichen, dass die Beschwerden beziehungsweise Ziele jedes einzelnen Patienten die Therapieform, -Frequenz und -Dauer bestimmen, statt des Budgets der überweisenden ärztlichen Fachperson in Kombination mit pauschalisierten Richtlinien.
Die Anerkennung, die ich von meinen Patient*innen bekomme, wünsche ich mir auch von den Krankenkassen, indem sie uns Therapeut*innen mehr Rechte einräumen, die Bürokratie auf Relevantes beschränken und uns eine Vergütung zahlen, die unser Qualifikation angemessen ist.
